Der wichtigste Schlüssel… es sind Frequenzfelder, man kann sie zwar nicht sehen, aber eigentlich sieht man sie doch. Und das sind drei Zyklen:
Das ist der JETZT-Moment, in dem dir bewusst wird, dass sich alle Gedanken, die da sind – physische Gedanken –, immer um den JETZT-Moment herum bewegen, also immer knapp außerhalb des JETZT. Das ist das Karussell, sehr anstrengend. Der Körper empfindet das als sehr belastend. Dieser „Jetzt“-Moment ist also da, sei dir dessen bewusst.
Der zweite Zyklus besteht darin, dass du dir deines Gemütszustands bewusst bist. Also nicht mit Gedanken, sondern indem du wahrnimmst, wie es dir gerade geht. Das ist also Zyklus zwei.
Und der dritte Zyklus besteht darin, dass du durch Zyklus eins ins JETZT kommst, im JETZT bist, dir deines Gemütszustands bewusst bist und dass du mit deinem Verstand in deinem Herzen landest und über die Materie hinwegschreibst.
Du bringst also eine andere Botschaft ins Feld. Das ist der „Befehl“, das ist eine Bewusstseinsbewegung. Und genau das meine ich auch: den „Befehl“, einen Auftrag. Es ist kein Auftrag, der sich auf jemand anderen bezieht, oder ein herrschender Befehl, sondern es ist die Fähigkeit zur Selbsterschaffung. Es ist ein neuer Beschluss, der von dir selbst geschaffen wird. Es ist eine Erkenntnis, die von innen heraus entsteht und auch über das Bewusstsein umgesetzt wird, indem du aus deiner inneren Intelligenz heraus denkst, fühlst und nach außen hin handelst. Und der „Befehl“ lautet „kuh-man-nah“… deine mitwirkende Intentionskraft, zusammenarbeitend mit allen Frequenzen, also dem Leben, dem göttlichen Feld, der Quelle. Ich arbeite also mit den schöpferischen Frequenzen zusammen.
Und diese schöpferischen Frequenzen sind reines Bewusstsein, und durch dieses reine Bewusstsein bewegen sich alle möglichen Dinge, und dieses reine Bewusstsein kann nur auf eine andere reine Absichtskraft reagieren, auf ein anderes reines Wesen, das nicht die Befehle eines Systems ausführt, sondern die Entscheidung selbst erschafft und einbringt. Darauf reagiert die göttliche Urkraft. Das ist das Lebensfeld. Und diese Abstimmung darin – das ist die Abstimmung, die durch viele andere Entscheidungen außerhalb von uns zustande gekommen ist – diese Abstimmung ist verloren gegangen. Sie ist nicht ganz verschwunden, es ist eher wie eine Wellenbewegung, denn hin und wieder spürst du auch, dass du ganz klar darin bist. Dass du mit Gott sprechen kannst – so nenne ich das jetzt mal. Und zwar nicht mit einer äußeren Instanz oder Person, sondern mit der Verbindung zum Leben, mit allem Universellen, allem Leben, den Bäumen, den Pflanzen, der Liebe zu Menschen, die du zwar nicht kennst, denen du aber einen Kuss auf die Wange geben kannst.
Aber auch die Absicht, andere Welten zu erreichen – das kannst du spüren… ich spreche zu dir. Und das ist die göttliche Bandbreite. Und diese Abstimmung, um wieder damit zu kommunizieren und nicht in Systemen zu denken und keine Entscheidungen aus dem System heraus zu treffen, bedeutet einen direkten Ausstieg aus der kontrollierenden Matrix. Und das bedeutet plötzlich das Ende eines dominanten Systems. Die Menschen müssen von innen heraus wissen, dass die Wahrheit, die in ihnen steckt, das Wichtigste und Wertvollste ist, was es gibt. Denn dort drinnen liegt das Ende der Matrix. Dort drinnen liegt der Beginn der Schöpfung. Und ich bin überhaupt nicht gegen irgendetwas, auch nicht gegen die Matrix, ich bin gar nichts, ich bin einfach hier und kommuniziere munter mit mir selbst. Und daraus entstehen schöne und interessante Begegnungen und Austausche. Und dafür musst du für dich selbst eine Reihe von Dingen erforschen, durchfühlen und überdenken.
Und das kannst du auch nicht so machen, wie ich es sage, oder mit der Intention, mit der ich sage, dass es so sein sollte, denn das ist einfach überhaupt nicht der Fall. Ich habe keinen Einfluss auf die Intention des anderen. Das weiß ich auch nicht. Ich drücke es nur mit Worten aus. Und ich habe das tiefste Vertrauen in meinem Herzen, und mein blutendes Herz von zu Hause schlägt durch dieses Herz hindurch – ich habe das allertiefste Vertrauen, dass in jedem Echo eines jeden Menschen die eigene Intentionskraft bekannt ist und vorhanden ist. Jeder weiß das, und darin begegnen wir uns von Herzen.
Hier kannst du einfach so darüberradeln, oder? Über diesen Abschnitt. Bücher und Filme und Dokumentationen und Vorträge und Seminare – auf der ganzen Welt dreht sich alles um die freie Wahl. Aber in dieses Königreich der freien Wahl zu gelangen, ist eine außerordentlich berührende Begegnung. Es ist eine Sprache, die hier eigentlich nicht gesprochen wird. Eine Sprache, die du auch wirklich in dir selbst festhalten musst. Dort scheint das Licht. Dort ist die Wärme, und jeder Mensch, der das spüren würde – so unvermittelt –, würde sofort diese Welt verlassen wollen. So kraftvoll strahlt das Licht der Quelle in der Welt, aus der wir stammen. Ich will also nicht sagen, dass es gut ist, dass wir es nicht spüren, denn das ist nicht so, denn das muss eine freie Entscheidung sein. Aber wenn du es spürst – egal, ob du es schon kennst oder ob es stärker und intensiver wird –, dann weißt du auch, dass du die Wahl hast.
Und auch du selbst erschaffst, was du daraus machst. Bleibst du oder nicht, und auf welche Weise bleibst du hier? Was oder wen repräsentierst du? Was strahlst du aus? Worum geht es dann in diesem Moment deines Lebens? Welchen Weg schlägst du ein? Wie gehst du dann mit Menschen um? Was ist der richtige Ansatz? Welches Verhalten kann man ablehnen? Es ist ein ganz großer „Reinigungs-Prozess“. Wenn du deine Existenz hier, in dieser Dimension, wirklich ernst nimmst – aus deinem Herzen heraus –, und das nennen wir manchmal auch Selbstliebe, und das kann manchmal sehr schwer sein, wenn all diese Dinge passiert sind und der Verstand sich dazu alle möglichen Gedanken macht. Es gibt viel Selbsturteil und viele Gedanken über dich selbst; auch wenn du es nicht als Urteil empfindest, kann der Verstand – und das ist oft der Fall – eine große Blockade sein, dich selbst zu lieben.
Glaubst du wirklich, dass es wichtig ist, was gestern alles in dieser Welt passiert ist? Ja, erzähl das mal jemandem, der gestern seine ganze Familie verloren hat. Nein, da fangen wir schon wieder an! Komm ins JETZT. JETZT ist es so. Vielleicht ist bei dir auch vor kurzem jemand gestorben, verschwunden oder was auch immer… und das spürst du, das kannst du auch im JETZT spüren. Es geht also um dieses JETZT, wie es JETZT um dich steht. Gemütszustand, wie ich bestimmte Themen betrachte, wie ich diese Situation in meinem Leben erlebe. Und das Dritte ist: Verstand und Herz über die Materie hinweg – wir erschaffen etwas Neues.
Es geht also nicht darum, dich persönlich auf Vordermann zu bringen, sondern darum, fester im Sattel zu sitzen – darum dreht sich dieser Tag. Und hör auf, über dich selbst zu meckern. Es gibt nämlich nichts zu meckern, das ist alles gar nicht nötig. Hör einfach auf damit. Und all die Unsicherheiten, die Gedanken, dass du das Gefühl hast: „Verstehe ich das alles schon? Mache ich das alles richtig? Hat das überhaupt Sinn?“ … hör damit auf. Denn ich habe einen kleinen Text darüber geschrieben, und zwar, dass es ziemlich schwierig sein kann, diese negativen, blockierenden Emotionen, die sich einschleichen, tatsächlich zu erleben. Und es hilft schon sehr viel, wenn du einfach bei dir selbst und in dir selbst anerkennst, dass du darüber hin und wieder ordentlich stolpern kannst – das darf sein! Und es gibt absolut niemanden in diesem Raum, der das nicht kennt. Na, wenn das nicht verbindend ist, dann weiß ich auch nicht … (lacht)
Die oberste Priorität ist also, deinen eigenen Moment zu erschaffen, in dem eine Entscheidung getroffen werden kann, und das ist ein sehr starker und sehr wichtiger Moment.
Quelle: Martijn van Staveren, 19.11.23 Zwaanshoek Transskript Petra Witt/ Übersetzung Elisabeth Slinkman